Die Einladung ist der erste Kontakt mit dem Fall – noch bevor der erste Gast klingelt. Eine gute Krimidinner-Einladung verrät das Nötigste und macht zugleich Lust auf den Abend. Was hineingehört, wie ihr die Charaktere verschickt und was ihr besser weglasst, steht hier.
Was jede Krimidinner-Einladung enthalten sollte
Eine Einladung zum Krimidinner braucht dieselben Eckdaten wie jede andere – plus einen Punkt, den es sonst nicht gibt: die Rolle. Konkret gehören hinein:
- Datum und Uhrzeit – und ein Hinweis, dass man pünktlich sein sollte, weil alle für den Fall gebraucht werden.
- Ort und, wenn nötig, Anfahrt oder Parkhinweise.
- Die Rolle – wer welchen Charakter spielt, kommt am besten separat und ein paar Tage vorher (dazu gleich mehr).
- Dresscode, falls gewünscht: ob man sich verkleiden möchte und auf welcher Stufe (vom Accessoire bis zum Vollkostüm).
- Essen – ob gemeinsam gekocht wird, jede etwas mitbringt oder alles gestellt ist.
Die Einladung als erster Atmosphäre-Moment
Wer mag, macht aus der Einladung schon den ersten Teil des Spiels. Eine Einladung im Stil des Settings – eine vergilbte Schiffspassage beim Schiffbrüchigen, eine Einladung zum Fest bei einem anderen Fall – stimmt die Gäste ein, bevor der Abend beginnt. Nötig ist das nicht: Eine schlichte Nachricht mit allen Infos tut es genauso. Es ist ein schöner Extra-Moment, kein Muss.
Den Charakter richtig verschicken
Der wichtigste Teil einer Krimidinner-Einladung ist der Charakter. Zu jeder Rolle gibt es ein digitales Charakterprofil mit der eigenen Figur, ihren wichtigsten Informationen und einem kurzen Verkleidungsvorschlag. Verschickt es ein paar Tage vorher digital, aber nicht zu früh: Zu früh gerät es in Vergessenheit, zu spät bleibt keine Zeit, sich einzulesen oder ein Outfit zu überlegen. Ein Vorlauf von wenigen Tagen ist ein guter Richtwert.
Wichtig dabei: Jede bekommt nur ihren eigenen Charakter. Wer schon vorab weiß, was die anderen wissen, nimmt sich selbst die Spannung.
Was man besser weglässt
Zwei Dinge gehören nicht in eine Krimidinner-Einladung. Erstens: alles über den Fall selbst – wer verdächtig ist, worum es geht, wie es ausgeht. Die Überraschung ist der halbe Spaß. Zweitens: Druck. Formulierungen wie „du musst schauspielern können" schrecken eher ab. Genau das Gegenteil stimmt – niemand muss etwas vorspielen, und das darf die Einladung auch sagen.
Bei Morty's Mysteries gehört zu jeder Rolle ein fertiges, handillustriertes Charakterprofil zum Verschicken – digital und physisch. Ihr müsst keine Rollen erfinden, nur verteilen.
Häufige Fragen zur Krimidinner-Einladung
Ein paar Tage vorher digital. Zu früh gerät es in Vergessenheit, zu spät bleibt keine Zeit zum Einlesen – ein Vorlauf von wenigen Tagen ist ideal.
Nein. Jede Person bekommt nur ihren eigenen Charakter mit ihren Informationen. Wer vorab weiß, was die anderen wissen, nimmt sich die Spannung.
Nein. Eine schlichte Nachricht mit Datum, Ort und Rolle reicht völlig. Eine themenpassende Gestaltung ist ein schöner Extra-Moment, aber kein Muss.